Arithmetisches Mittel

.... ist wohl der geläufigste Lageparameter. Wahrscheinlich haben Sie ihn schon oft im Alltag ausgerechnet.
Umgangssprachlich spricht man auch vom Mittelwert oder Durchschnittswert. Beispiele hierfür fallen Ihnen bestimmt ein: Durchschnittswerte bei Klausuren, Durchnittsgehälter für bestimmte Funktionen, Durchschnittsverbrauch bei Ihrem Auto, .....
Das arithmetische Mittel ergibt sich durch Aufsummieren aller Merkmalsausprägungen und anschließender Division durch die Gesamtzahl der berücksichtigten Elemente.

Beispiel: Zur Ermittlung des durchschnittlichen Kaugummikonsums von 20 Personen wird der gesamte Kaugummikonsum addiert und anschließend durch 20 dividiert.
Treten einige oder alle der Merkmalsausprägungen mehrfach auf oder liegen die Daten in gruppierter Form vor, so greift man zweckmäßigerweise auf das gewogene arithmetische Mittel zurück.

ACHTUNG: Das arithmetische Mittel kann zu fatalen Fehleinschätzungen führen. Stellen Sie sich vor, dass Sie sich mit der einen Körperhälfte in kochendem, mit der anderen in Eiswasser befinden. Das arithmetische Mittel könnte eine Wohlfühltemperatur darstellen, aber wie würden Sie sich dabei fühlen? Also aufgepasst bei der Interpretation!
Weiteren Aufschluss gibt Ihnen die Streuung der Werte.


Approximativ
Aufbereitung

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